[Architekturführer]

Architekturführer Dresden

In der Großsiedlung Dresden-Trachau

In den Jahren 1995-1997 enstand im Rahmen einer Projektarbeit im Institut für Kunst- und Musikwissenschaften an der TU Dresden der Architekturführer Dresden. Die Initiatoren und Herausgeber waren zum einen die Mitarbeiter am Institut Dr. Gilbert Lupfer und Martin Wörner, die bereits bei zuvor in gleicher Reihe erschienen Architekturführern mit dem Reimer-Verlag zusammengearbeitet hatten, zum anderen Dr. Bernhard Sterra, Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege in Dresden.
Das Projekt fand unter den Studenten viel Interesse, und schließlich waren 27 von ihnen bis zum Verfassen der Texte beteiligt. Doch zunächst durchstreiften wir die Stadtgebiete und recherchierten in Bibliotheken, um eine Liste der architektonisch interessanten oder für eine Zeit oder Bauaufgabe besonders typischen Gebäude Dresdens zu erarbeiten. In einem zweiten Schritt bildeten wir neue Guppen, die nun unterschiedliche Bauaufgaben bearbeiteten. Die gelungensten Lösungen aus verschiedenen Epochen, die in ganz Dresden gefunden worden waren, wurden miteinander verglichen und auf ihre Tauglichkeit für den Architekturführer hin untersucht. Jene Bauten, von denen man glaubte, sie sollten unbedingt in das Werk aufgenommen werden, wurden der gesamten Gruppe vorgestellt.
Ich selbst beteiligte mich an der Beurteilung und Auswahl von Wohn- und Siedlungsbauten. Es erwieß sich dabei häufig als Problem, Literatur oder Quellen zu den einzelnen Objekten zu finden, die sich zum Teil erst aus historischer Perspektive als besonders gelungene Entwürfe zeigten oder aber als Beispiele für eine bestimmte Entwicklung stehen sollen, für die sie besonders typisch sind. Trotzdem war es im Anschluss schwierig, die Informationen auf die vorgeschriebene Textlänge zu komprimieren. Grundrisse wurden von uns umgearbeitet, um sie dem begrenzten Raum in einer Spalte des Führers anzupassen.
Einige Studenten legten ihren Schwerpunkt auf die Anfertigung von Fotos der Objekte, doch auch von anderen wurden Bilder beigesteuert. Die nochmalige Kürzung der Texte und die Übersetzung ins Englische wurde von Claus Warren übernommen und unser Professor steuerte einen einführenden Text bei. Im Oktober 1997 schließlich konnte der Band in den Räumen der Buchhandlung Richter der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Der Architekturführer kann z.B. bei bol.de oder amazon.de bestellt werden.

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